15.01.2017: Schneeflöckchen, Weissröckchen, ... Wenn der Winter schon mal sein weißes Gesicht zeigt, dann sollte man das auch nutzen! So gestaltete sich unser Jahresbeginn 2017 als Pfadis folgerichtig, indem wir losmaschierten. Im Gepäck hatten wir unsere Schlitten und kamen bald an einen Schlittenhang. Hier begannen wir den Hügel runter zu fahren und voller Spaß wieder hochzurennen. Auch wenn der Ein oder die Andere gerne mal im weichen Schnee landete, hatten wir sehr viel Freude und freuen uns nach diesem Auftakt auf ein spannendes und ereignisreiches Pfadijahr 2017. (Bilder)
29.01.2017: Wenn unser Sepp eine Gruppenstunde macht, bedeutet dies: Achtung, wir machen etwas handwerkliches. Wie viel Einfallsreichtum und Geschick er hat, konnten wir nun selber ausprobieren. Wir wollten uns für unsere Messer, die wir am Jahresabschluss bekommen hatten, Hüllen machen. Aus dem Fell einer Antilope (!) schnitten wir uns Formen zurecht, in die dann seitlich Löcher gestanzt wurden. Dann wurde eine Gürtelschlaufe mit Nieten befestigt und der überlappende Teil mit einem Druckknopf versehen. Währendessen bekamen wir noch unsere Namen auf unsere Messer geritzt. Zuletzt fingen wir noch an, durch die Löcher an der Seite eine Lederschnur zu flechten. Doch da war die Zeit auch schon wieder vorbei, und somit werden unsere Messerhüllen wohl erst in der nächsten Gruppenstunde fertig. (Bilder)
19.02.2017: Wie gesagt, bestand unsere Aufgabe diese Gruppenstunde unsere Messerhüllen fertig zu machen. Doch das einfädeln des Lederbandes war komplizierter als gedacht. Oft mussten wir Löcher mit einer Nähnadel erweitern, an anderer Stelle das Band eindrehen. Am Ende halfen wir uns alle gegenseitig. Trotzdem waren unsere Finger im Nachhinein ein wenig ... kaputt. Aber wir hatten es geschafft, und wir hielten nun eine absolut einzigartige und besondere Messerhülle in unseren Händen!!! Zum Abschluss spielten wir noch einige Runden unseres beliebten "Tiger-Samurai-Schwiegermutter". (Bilder)
12.03.2017: Strahlender blauer Himmel, und endlich mal wieder kein Regen. Der Frühling ist da. Also sind wir als Pfadfinder draußen zu finden. Am heutigen Sonntag wanderten wir im wunderschönen Schlater Wald. Ein kleiner Erlebnispfad, Bäche und Seen, sowie wunderbare Aussichten bereiteten uns große Freude. Eine Pause mit unserem Vesper auf einem Stapel Holzstämme wurde durch Würstchen abgerundet, die wir auf einem Gaskocher gekocht haben. Es hat uns wieder sehr viel Spaß gemacht. (Bilder)

02.04.2017: Frühlingszeit ist ... Holzwurmzeit??? Ja, an diesem Sonntag trafen wir uns wieder, um mit unserem Sepp etwas sehr tolles aus Holz zu bauen. Einen kleinen, aber komfortablen Liegestuhl aus Holz und Stoff, den man auch auf ein Lager mitnehmen kann. Nach einer Andacht und kräftigem Liedersingen ging es los. Wir stellten Tische auf und schraubten das Holz zusammen, welches Sepp schon für uns vorbereitet hatte. Das heißt, unsere Jungpfadis konnten ohne Probleme ihre eigenen Stühle bauen. Am Ende war das Grundgerüst bereits fertig, und wartet nur noch darauf seine Lehne zu bekommen. Nächstes Mal gehts weiter und wir freuen uns schon riesig. Außerdem feierten wir den Geburtstag von unserem Pfadi Jonathan, welchen wir mit Luftschlangen und er uns mit selbst gebackenem Kuchen gegenseitig überraschten. (Bilder)
30.04.2017: Noch ein Geburtstag in einer Pfadistunde. Dieses Jahr stellen wir wohl einen Rekord auf. Unsere Jungpfadfinderin Louisa hatte Geburtstag und brachte Kuchen mit. Nachdem wir das gefeiert hatten, sangen wir einige Lieder und machten ein Quiz. Darin wurde getestet, wie gut wir Aussagen über Jesus auf Wahr oder Falsch überprüfen konnten, was uns zeigen sollte, dass wir Jesus wie einen Freund immer besser kennenlernen dürfen. Im Anschluss gingen wir nach draußen, denn wir wollten unsere Liegestühle fertig bauen. Bei den Kleineren mussten nur noch die Stoffrückenlehnen angetackert werden. Wir großen bauten dann schließlich auch unsere XXL-Versionen bauen. Am Ende des Tages hatten wir alle einen echt coolen Liegestuhl, der nun wohl nicht nur einmal ein Lager sehen wird. (Bilder)
12.05.-14.05.2017: Seit letztem Jahr hatten wir kein Frühlinglager mehr erlebt. Deshalb freuten wir uns umso mehr auf dieses Wochenende auf den Rauhen Wiesen. Unsere größte Sorge für dieses Jahr, war die Wettervorhersage, welche durchgehend hohe Regenwahrscheinlichkeit angab. Doch wir wurden mit einem großen Wunder überrascht. Bis auf Regen am Anfang (es hat sogar gegraupelt) und Sabbatnachts bekamen wir strahlend blauen Himmel. Um uns herum war ein gewaltiges Sonnenloch, sodass wir sämtliche Aktivitäten im freien erleben konnten. Am Freitagabend wurde unsere Loreen endlich als Jungpfadi, und unsere Elina als Pfadfinderin aufgenommen. Am Sabbat bekamen wir Besuch, denn befreundete Pfadileiter aus Bad Wildbad kamen uns besuchen. Simone und Basti gestalteten einen tollen Gottesdienst für uns. Am Nachmittag ging es in den Wald. Wir hatten ein Geländespiel vorbereitet, welches allen riesigen Spaß machte. Das Spiel könnte man mit "Wir müssen zusammenhalten" zusammenfassen. Hierin mussten die Kleinen verschiedene Stationen besuchen, Aufgaben lösen, und zum Schluss die Darsteller mit dem obligatorischen "Bösewicht" versöhnen. Am Abend spielten wir noch Völkerball und sangen in der Jurte. Am Sonntag mussten wir leider schon wieder einpacken. Aber zum Glück treffen wir uns auf der SteWa in wenigen Wochen wieder. (Bilder)

04.06.-11.06.2017 (SteWA 2017): Etwas verspätet, aber dennoch in freudiger Erwartung begaben wir uns an einem noch ziemlich regnerischen Sonntag an den Bahnhof von Plochingen, um die Wanderung zur diesjährigen SteWa im Stöcklewald (siehe 2014) zu beginnen. Zu Beginn wollte es einfach nicht aufhören zu nieseln und/oder zu regnen, weshalb wir in der Bahnhofshalle starteten. Doch das erste Wunder ließ nicht lange auf sich warten. Kaum saßen wir im Zug, riss der Himmel auf und die Sonne sollte für den restlichen Tag über uns scheinen. Am Ziel angekommen beluden wir unsere Rucksäcke, verteilten Gewicht und machten das Start-Gruppenfoto. Schließlich ging es los. Den Berg nach oben und dann auf der Ebene, auf welcher wir tolle Panoramen genießen konnten. Am Abend lagerten wir bei einem Teil eines alten Römerkastells. Hier wurden wir mit der ersten Schlafunterkunft überrascht. Der Besitzer eines Schaubauernhofs bot uns an in einem Tipi, welches auf seinem Gelände stand, zu übernachten. Das nahmen wir natürlich dankbar an (wir durften sogar das WC benutzen). Am nächsten morgen regnete es wieder leicht. Trotzdem wanderten wir gut gelaunt los. Nächstes Ziel war nach einem sehr abenteuerlichen Abstieg mitten im Wald Schramberg. Und abenteuerlich meint steile Hänge und kein erkennbarer Weg. Aber wozu ist man schließlich Pfadfinder? Im Tal angekommen klarte der Himmel dann wieder auf und wir hatten etwas mit der Hitze zu kämpfen. Dann ging es hoch zur Burgruine, die einige Meterchen über Schramberg thront. Das war wohl mit Abstand einer der schwierigsten Aufstiege, die wir je erlebt hatten. Oben gab es zum Glück eine Quelle, an der wir uns abkühlen konnten. Ein paar hundert Meter weiter lagerten wir an einem Grillplatz in Biwaks. Trotz angedrohtem Regen erlebten wir unserer nächstes Wunder, da der Himmel so sehr aufging, dass die Nacht Sternenklar war. Eigentlich wollten wir auf Grund des hohen Anteils an kleinen Pfadis einen Teil der Strecke mit dem Bus zurücklegen. Der fuhr in den Ferien allerdings nicht. Deshalb strandeten wir in Lauterbach, wo wir gleich von der Tourismusbeauftragten begrüßt wurden, welche uns für Werbezwecke fotografierte. Im Anschluss erhielten wir alle ein Andenken und Süßigkeiten. Da immer noch kein Vorwärtskommen in Sicht kam, beschlossen wir, mit dem Auto nach und nach alle Pfadis zum nächsten Etappenziel zu bringen. Als Entschädigung gab es leckere Pizza. Dann folgtem wir dem Fluss immer weiter und kamen schließlich, nach ziemlich viel Berg und Tal, am Abend an ein Sägewerk. Doch genau hier begann es, sehr stark zu regnen. (Fortsetzung folgt ...) (Bilder)
02.07.2017: Heute gibt es nicht viel zu erzählen. Außer einer Fledermaus, die wir leider tot gefunden hatten, war es das übliche aufräumen. Aufgrund der unglaublich guten Wetterbedingungen auf der SteWa hatten wir unser Material quasi sauber verstaut. Demnach mussten wir es heute nur noch in das eigens gebaute Lager in der Gemeinde umräumen. Während wir großen diese Aufgabe übernahmen, schnitten unsere Kleinen Obst für einen wunderbaren Obstsalat. Dieser wurde uns im Anschluss in echter Kellnermanier serviert. Das kann ruhig so weitergehen. (Bilder)
22. bis 23.07.2017: Wir sind fast halb da! Bedeutet, unsere letzte Gruppenstunde vor den Sommerferien stand an. Wir wollten über das Wochenende in der Gemeinde übernachten und hoffentlich jede Menge Spaß haben. Letzteres hat sehr gut geklappt. Zuerst aßen wir leckere vegetarische "Döner" mit vegetarischem "Grillgut".  Danach sangen wir lauthals und mit Unterstützung eines Nachbarn viele Lieder am Lagerfeuer. Im Anschluss hatten wir eine Andacht, wobei wir leider auch unsere Langzeitpfadfinderin Fleur verabschieden mussten. Später durften wir großen noch sehr lange aufbleiben. So haben wir Peter-Paul und das Ich-Spiel gespielt. Toll war auch, dass es solange, wie wir draußen blieben trocken war und erst danach zu regnen begann. Danach gingen wir schlafen. Am nächsten Tag fuhren wir zu einer Anlage, wo wir Minigolf, Pit-Pat und Trick Pin spielten. Und dann verabschiedeten wir uns in die Sommerferien, und hoffen, dass wir uns bald wiedersehen. (Bilder)
22.-24.09.2017: Nach fünf Jahren hat es uns für unser Herbstlager wieder einmal in den schönen Schwarzwald auf den ZAP verschlagen. Bei wunderschönem Wetter reisten wir an und bezogen unsere Schlafplätze auf Heuboden und in der Hütte. Im Anschluss gab es die erste Andacht und  sehr viele Lieder. Wir heizten auch mit einem Ofen ordentlich ein, denn die Abende und Nächte werden im Schwarzwald etwas kälter. Am Sabbat gab es einen Gottesdienst, sowie die Aufnahme von Isabella als Pfadfinderin. Kurz darauf waren sämtliche Kids schon im bereits bekannten Heulabyrinth verschwunden. Nach dem Mittagessen übten wir mit Kompass und Karte das Orientiern auf einem Feld nahe dem Lager. Außerdem durften die kleineren Pfadfinder das Holzhacken mit dem Beil üben. Am Abend gab es noch einen lustigen Spieleabend mit dem Spiel "Nimm 2". Hierbei geht es darum in Teams bei Aufgaben möglichst viele Süßigkeiten in den eigenen Topf zu befördern. Natürlich wurde am Schluss pfadfinderlich geteilt. Am Sonntag säuberten wir den Platz und räumten auf. Im Anschluss fanden die restlichen Süßigkeiten auf unserem Katapult eine neue Bestimmung, und es wurde fleißig geworfen und gefangen. (Bilder)
08.10.2017: Was ist ein Pfadfinder ohne Knoten und Seile? Genau. Immer noch ein Pfadfinder, allerdings nur halber. In dieser Gruppenstunde knoteten wir uns Armbänder aus Seilen, welche auf einem Lager oder einer Wanderung schnell bis zu 3 Meter Seil liefern können. Und wer schon einmal ein Zelt oder eine Hundehütte unter drohendem Himmel und Regen aufgebaut hat, weiß was ein Seil wert sein kann. Nach einer kurzen Demonstration begannen alle Pfadis ihre Armbänder zu knoten. Dabei konnte jeder sich seine Lieblingsfarben kombinieren, sodass ganz unterschiedliche Armbänder entstanden. (Bilder)
22.10.2017: Wenn der Himmel im Herbst einmal dichthält, und dann noch der angekündigte Regen in der Nacht vor Sonntag vom Himmel fällt, dann ist ein Wunder geschehen. Aus diesem Grund durften wir bei gelegentlichem Sonnenschein unsere diesjährige Herbstwanderung erleben. Dieses Jahr gab es eine besondere Überraschung. Unser Holger II (wir haben zwei Holgers in der Gruppe :) hatte für uns ein wahnsinnig spannendes und kniffliges Orientierungsspiel entworfen, welches vor allem unseren Jüngeren die Kenntnisse in diesem Bereich zu erweitern. Entlang unserer Wanderstrecke waren Stationen und Aufgaben verteilt, welche uns den weiteren Weg durch das Gelände zeigten. Manchmal mussten wir rechnen (da kamen auch die Großen mal ins schwitzen), an anderer Stelle mussten wir Dinge aus der Bibel herausfinden. So liefen wir eine tolle Runde bei sehr gutem Wetter. Zwischendurch gab es auch eine kleine Andacht in Form einer Bibel-"Black Story" über den Turmbau zu Babel. Am Ende gab es als Belohnung für alle richtig gelösten Aufgaben einen leckeren selbstgebackenen Hefezopf. (Bilder)

2017-10-22, Herbstwanderung mit Orientierung

Gruppenstunden

Jahresabschluss

16 Dez 2017 - 17 Dez 2017